Mama Africa: Move and Groove your Mind

Die Situation der westafrikanischen Geflüchteten, die sich viel auf dem Stühlinger Kirchplatz aufhalten, ist durch viele Komponenten eine schwierige, und sie fängt weder bei ihnen an, noch hört sie dort auf: mangelnde Chancen, Traumatisierung, Angst vor Abschiebung, Misstrauen, Rassismus, unwürdige Wohnverhältnisse, fehlende Freiheiten. Der Grund für die Flucht liegt in der globalen Ungleichheit und der Kolonialgeschichte einer systematischen Ausbeutung begraben.

Das Projekt

Mit unserem Projekt Mama Africa: Move and Groove your Mind möchten wir beim Schnittpunkt zwischen den überwiegend jungen Männern und der Zivilgesellschaft ansetzen, oder erst einmal einen herstellen.

Dafür bieten wir zunächst einmal einen offenen Raum mit Café willKOMMEN, in dem Begegnung stattfinden kann. Wo wir können, bieten wir eine niedrigschwellige Unterstützung und Beratung bei den Anliegen der Geflüchteten an. Drei Mal in der Woche wird bei uns (meist) gambisch gekocht und gemeinsam gegessen. Das Essen bringen wir anschließend auf den Stühlinger Kirchplatz.

Anschließend findet unsere gemeinsame Teezeremonie „Ataya“ statt, in der wir Themen diskutieren, uns persönlich austauschen oder Kunst oder Musik machen. In unseren Vereinsräumen unterrichtet Beuz Thiombane afrokaribisches Trommeln, und Fallou Mbaye gibt Workshops für afrikanischen Tanz.

Dieses Programm wird eingerahmt von vier Veranstaltungen, bei denen wir tiefer in die Diskussion um globale Verantwortung und Entwicklungspolitik gehen wollen.

Infos

Wo: Café willKOMMEN, im Kleineschholzweg 5, 79106 Freiburg

Infos: verein@schwere-s-los.de, 0761 – 50 75 02

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